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Im Rahmen einer Reise von Unternehmern aus Sachsen - Anhalt – organisiert durch die Handwerkskammer Magdeburg und das Wirtschaftsministerium, um Kooperationen mit der russischen Region Altai aufzubauen - wurde eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.
Als Ergebnis dieser Vereinbarung wird der Bildungsverbund Haustechnik Sachsen Anhalt e. V. verschiedene Maßnahmen zum Austausch von Lehrlingen, internationalen Jugendcamps und Weiterbildung für Lehrer initiieren und begleiten.
Als Vorbereitung hierfür wird eine Mitarbeiterin aus dem Deutsch-Russischen Haus in Bijsk beim BVHT zeitweilig arbeiten, um die geplanten Projekte umzusetzen.
Die Region Altai (nicht zu verwechseln mit der kleineren, autonomen Republik Altai im Südosten) ist eine Verwaltungsregion in Russland.
Die Region liegt im südlichen Sibirien am Oberlauf des Ob. Sie grenzt im Süden an Kasachstan und im Südosten an die Republik Altai. Sie umfasst die westlichen Ausläufer des Altaigebirges und greift im Westen in das Westsibirische Tiefland über.
Die Geschichte der russischen Besiedlung der Region begann in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Russen machen heute den überwiegenden Teil der Bevölkerung aus.
In der Kulunda-Steppe, nahe der Grenze zu Kasachstan, wurde 1991 der Deutsche Nationalkreis Halbstadt gegründet, der der dort überwiegenden deutschstämmigen Bevölkerung eine Alternative zur Ausreise nach Deutschland bieten sollte. Deutsche Vorfahren hatten hier um 1900 mehrere deutsche Siedlungen gegründet. Inzwischen haben auch deutschstämmige Umsiedler aus anderen Teilen Russlands hier eine neue Heimat gefunden.
In der Region gibt es zahlreiche Bodenschätze wie Blei, Eisenerz oder Mangan. Wichtige Industriezweige sind die Metallverarbeitung, die chemische und die Lebensmittelindustrie. Derzeit wird versucht, dem Tourismus in der Region einen höheren Stellenwert zu geben.
Aus der Kooperation ging zwischen März und Mai 2011 auch ein Praktikums-Aufenthalt von Auszubildenden aus Barnaul/Altai hervor: 5 Auszubildende des Baurnauler Baucolleges lernten in deutschen Betrieben. Lesen Sie hier einige Teilnehmerberichte.
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